Badewanne

Für die Suche nach der bestmöglichen Badewanne sollte man sich viel Zeit lassen und versuchen, sich über das riesige Angebot wenigstens ansatzweise, einen Überblick zu verschaffen. Wer die Badewanne nicht nur für eine Kurzwäsche, sondern als Ort der Entspannung und Erholung zu nutzen gedenkt, wird bei der Auswahl neben Material, dem Design, der Farbe, dem Preis, der Grösse auch auf die körpergerechte Form und Bequemlichkeit achten. Für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen sind die besonderen Bedürfnisse individuell abzuklären. Es gibt auch extravagante Wannen mit Kopfstützen, beidseitigen Griffen und verschliessbarer Ablage. Aber auch die Platzierung der Badewanne im Raum ist auch architektonischer, sanitärrechnischer, praktischer und preislicher Sicht gründlich zu überlegen. Ob eine exklusive Nostalgie-Badewanne im Badezimmer freistehend oder eine Standard-Badewanne in einer Ecke oder an einer Wand platziert werden soll, ist nicht nur eine Frage der Ästhetik. Badewannen gibt es aus emailliertem Stahl oder Kunststoff in verschiedenen Grössen und Formen – auch als Familien-Badewannen für  2-4 Personen; freistehend, Einbau- oder Schürzenwanne, in den Boden eingelassen, Stufen-/Sitz-), Parallel-, Diagonal-, Rund- oder Ovalwannen, Körperform-Mehrzweckwannen und Sonderformen für Behinderte. Das Material muss unempfindlich gegen Reinigungsmittel jeder Art sein.

Auch die Wanne kann in Flächen, wie bei den Waschbecken, eingebaut werden. Der Raum sollte hierfür aber eine geeignete Grösse haben, da die für den Einbau der Wanne benötigte Fläche deutlich grösser sein wird, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Im Handel sind Wannen mit Armlehnen, Sitzmulde, Kopfstütze, angeformter Rückenschräge, Griffen und Seifenschalen, mit eingebautem Wasser-Wirbel-System. Ein Gleitschutz vermindert, durch entsprechende Formung des Wannenbodens oder durch eine rutschfeste Oberfläche, die Unfallgefahr. Eine spezielle Abdeckung der Wanne ergibt beim Herunterklappen eine Liege für Massage, Solarium etc. Die Warmwasserversorgung erfolgt über Misch- oder Thermostatbatterie, Handbrause oder Massagebrause. Bedienungsventile in günstiger Griffnähe, Auslaufventil am Fussende über dem Ablauf oder seitlich.

 

Eingebaute Badewanne

Wannenträger aus wärmedämmendem Hartschaum haben den Vorteil, dass während der Bauzeit keine Wannenschäden auftreten, da die Wanne selbst erst später montiert wird und – ohne Beschädigung der keramischen Platten – austauschbar bleibt.
Bei einer Unter- oder Ummauerung und späterem Anbringen der keramischen Platten der Wanne kann der Sockel mindestens 5cm gegen die Vorderfront in Sockelhöhe zurückspringen (Untertritt), ein Untergriff unter dem Wannenrand bietet besseren Halt beim Aus- und Einsteigen. Das Ausstopfen des Hohlraumes zwischen Wand und Wanne bringt zusätzliche Geräuschdämmung.

Schürzenwanne

hat eine abnehmbare oder angeformte „Schürze“ aus gleichem Material wie die Wanne, auch mit eingebautem Badewannenkonvektor zur Badbeheizung erhältlich.

Brause- und Mehrzweckwanne

gibt es in flacher und tiefer Ausführung, mit hohem Rand auch als Fuss-, Zweit- oder Kinderbad. Kleinraumwannen mit abgeschrägter Ecke sind bei Platzmangel möglich. Die Brausewanne in der Breite der Badewanne ermöglicht Aneinanderreihen von Wanne und Brausewanne.

Sitzbadewanne

bei Platzmangel oder für körperlich eingeschränkte Menschen.

Spezialwannen für Körperbehinderte

in körpergerechter Form, mit herausnehmbarer Sitzbank, rutschfestem Boden, mit bequemen Aus- und Einstieg – auch mit Tür.

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