Gartenbewässerung

Die Gartenbewässerung kann durch Bewässerungsanlagen erfolgen, d.h. durch stationäre, umsetzbare oder mobile Berieselungsgeräte mit Anschluss an vorhandenes, öffentliches Wasserversorgungsnetz oder speziell dafür vorgesehene Wasserentnahmestellen wie Brunnen, Teiche oder Regenwasserrückhaltebecken. Die Wasserförderung erfolgt mit stationären oder mobilen Pumpenaggregaten, u.U. durch Zwischenschaltung eines Gerätes zur Erzielung eines konstanten Leitungsdruckes. Die Rohrleitungen müssen im Winter entleerbar sein. Abstand und Verteilung der Berieselungsanlagen im Garten nach Angabe des Fachmannes oder mit Hilfe eines platzierungsplanes, um einen gleichmässige und damit wassersparende Bewässerung der gesamten Fläche zu gewährleisten und Belästigungen (Nachbarn, Gartensitzplatz) auszuschliessen. Die Verlegung der Anlage sollte möglichst vor Fertigstellung der Gartenanlage erfolgen.

Umsetzbare Sprinkler

versprühen das Wasser auf Kreis- , Rechteck- oder Quadratflächen, u.U. auch einstellbar als Sektorregner zur Begrenzung des Aktionsbereiches. Die Umsetzung erfolgt von Hand, die Geräte sind bodenstehend oder erdspiessbefestigt. Die Anschlussleitung (Schlauch) wird oberirdisch verlegt, die Regelung erfolgt durch ein Handventil. Spritzweiten von 10 bis 25m.

Versenksprinkler
sind ortsfeste Kreis- oder Teilkreissprinkler, die an im Erdboden unterirdisch verlegte Rohrleitungen angeschlossen werden. Die Bemessung der Rohrquerschnitte erfolgt nach Wasserdruck, Düsendurchmesser und Anzahl der angeschlossenen Geräte, möglichst als Ringleitung. Versenksprinkler sind im Ruhezustand, d.h. bei Ausserbetriebsetzung mit Rasenpflegegeräten überfahrbar. Die Regelung erfolgt durch Handventil, durch Elektronik (Bewässerungscomputer) oder hydraulische Steuerung vollautomatisch, evtl. auch mit Bodenfeuchtigkietsfühler.

Mobilsprinkler
sind transportable, selbstfahrende oder Einzugssprinkler mit eigenem Fahrgestell und Selbstantrieb (Wassermotor). Die Motorkraftübertragung erfolgt auf eine Seilhaspel, die Fahrstrecke entspricht der Seilkapazität. Abschaltung erfolgt durch einen Seilendschalter oder durch Schliessen des Absperrschiebers.

Sondersysteme
als Tröpfchenbewässerung von Einzelobjekten, besonders für Bäume auf geringen wasseraufnehmenden Bodenflächen, für Kübelpflanzungen auf Dachgärten, Terrassen etc. Die Wasserverteilung erfolgt durch ober- und unterirdisch verlegte Leitungen, die Wasserzufuhr tröpfchenweise, den Bedürfnissen und der Aufnahmefähigkeit entsprechend. Regelung manuell, über Zeitsteuerung oder durch Feuchtefühler.

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