Sauna

Die Sauna ist ein Mittel zur Pflege und Erhaltung der Gesundheit.
Der Einbau ist in nahezu jedem Haus möglich: Keller, Waschküche, Abstellraum, Badezimmer, Dachboden, Dachgarten, Terrasse, möglichst mit Austritt in das Freie oder eine Platzierung als freistehendes Holzhaus im Garten.
Die Gestaltung des Raumes ausserhalb der Saunakabine ist wegen der Atmosphäre von grosser Bedeutung.
Der Saunaraum ist ca. 2,00 bis 2,10m hoch. Die Grösse ergibt sich aus der Benutzeranzahl bzw. aus den vorhandenen Raumgrössen. Der Raumbedarf: 3 bis 4m2 für die Saunakabine (bei 5 bis 6 Personen) und ca. 3m2 für den Abkühlungsteil, wobei die sachgerechte Abkühlung genauso wichtig ist wie die Erhitzung. Saunavorplatz, Umkleideraum und Korridor erhalten eine Fussbodenheizung.

Saunakabine

in Schichtbauweise (Elementbauweise) oder in Massivholz (Blockbohlensauna). Die Kabine sollte mindestens so lang oder breit sein, dass man ausgestreckt liegen kann, also 1,80 bis 2,20m, mindestens 1,90m, möglichst 2,00m hoch.
Sauna in Elementbauweise mit mehrschichtiger Wand und Wärmedämmschicht aus temperatur- sowie formbeständigem und nicht brennbarem Wärmedämmmaterial mit geringer Wärmeleitung (Mineral- und Glasfaser, Schaumglas o.ä.). Die Wärmedämmschicht wird gegen die Holzinnenschalung mit einer Wasserdampfdiffusionssperre abgeschlossen. Die Innenverkleidung besteht aus mindestens 12mm dicken Brettern.
Sauna in Massivholzbauweise mit Wänden und Decken aus mindestens 50mm dicken Holzbohlen im Verbund, mit hoher Speicherkapazität und „atmender“ Wirkung.
Eine sinnvolle Konstruktion verhindert Risse und Fugen durch Quellen oder Schwinden. Wärmedämmschicht und Dampfsperre sind nach Herstellerangaben nicht erforderlich und würden das „Atmen“ behindern.

Wände, Decken und Fussboden

aus Holz mit dauerhafter Widerstandsfähigkeit gegen hohe Temperaturschwankungen, weitgehend harzfrei, mit guter Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe, einem hohen Widerstand gegen eindringende Wärme, vor allem bei den Sitz- und Liegebänken, Saunakabinen werden aus nordischer Fichte, Hemlock und Fichte-Tanne, Bänke aus Abachi- oder Pappelholz hergestellt.
Holztüre mit Falz und Fenster oder Ganztüre aus Sicherheitsglas (mindestens 8mm dick). Die Türe öffnet nach aussen.

Fenster und Fensterelemente

für Kontakt nach aussen.

Liege- und Sitzflächen

aus Holz mit geringer Wärmeleitfähigkeit, z.B. Abachi- oder Pappelholz, in Lattenbauweise, damit die Luft innerhalb der Kabine zirkulieren kann. Sitz- und Liegebänke mindestens 55cm breit, Liege mindestens 175cm lang, Verschraubungen und Befestigungen „verdeckt“, Liege- und Sitzflächen leicht herausnehmbar.

Be- und Entlüftung

muss gewährleistet sein: mindestens fünffacher Luftwechsel pro Stunde.

Frischluftzufuhr

zum Ofen von aussen oder aus einem benachbarten belüfteten Raum.

Saunaofen

Dieser hat die Aufgabe, die hohen und dennoch angenehmen Saunatemperaturen zu erzeugen. Dabei ist die richtige Wärmeangabe ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
Die Grösse des Ofens und des Steuergerätes hängen vom Rauminhalt der Kabine ab. Das Heizsystem sollte im Interesse der Sicherheit und Dauerhaftigkeit aus rostfreiem Material hergestellt sein. Gewisse Systeme lassen sich bei Platzmangel unter der Sitzbank installieren. Es gibt Saunaöfen für Elektroenergie, aber auch solche für Öl, Gas sowie Kohle oder Holz. Die Aufstellung erfolgt mit einem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand oder auch in einem besonderen Schacht von Saunaraum getrennt. Die Ausrüstung umfasst eine Schalteinrichtung mit Temperaturregelung sowie einem Sicherheitstemperaturbegrenzer, der bei 140°C das Heizgerät ausschaltet. Das Heizsystem muss abgeschirmt sein.

Elektroinstallationen

wärmebeständig. Spritzwassergeschützte Saunaleuchte.

Abkühlungs- und Ruheteil

nach individuellen Wünschen und räumlichen Gegebenheiten: von einer einfachen Badewanne mit Schlauchbrause über ein Fitness-Center bis zur Sitzecke mit Bar. Der Saunavorraum muss gut belüftbar sein und sollte möglichst einen Ausgang in das Freie haben.
Anschlüsse für kaltes und warmes Wasser einschliesslich Entwässerung vorsehen: warmes Wasser zum Reinigen des Körpers vor dem Saunabad und zur Erwärmung der Füsse, eine Brauseeinrichtung, evtl. mit Mehrfachbrauseköpfen oder Schwalbrause, ein Schlauchanschluss für Körperguss und Fusswärmebecken. Das Tauchbecken (ca. 1m3 Wasser) benötigt nur Kaltwasseranschluss mit ständigem Zu- und Überlauf, es ist durch eine Treppe begehbar. Für die Ruhezeit zwischen den einzelnen Saunagängen sind Liegen in ausreichender Anzahl vorzusehen. Die Sauna sollte sich in der Nähe einer Toilette befinden.

Saunaanlagen

werden in jeder gewünschten Grösse, Form und Ausstattung vorgefertigt und an Ort und Stelle montiert.

Ein Dampfbad

ist in Grösse einer Duschkabine bis zur Grösse nach Wunsch lieferbar.
Körperformgerecht mit Sitzbank, reinigungsfreundlich in Material und Ausführung, funktionssichere, dichte An- und Abschlüsse (Tür), Dampfgenerator in Grösse nach Kabinenabmessungen in spritzwassergeschützter Ausführung.
Der Dampf wird über Dampfdüsen in die Kabine gebracht, der Zusatz von Duftessenzen ist möglich. Temperatur normal 40 bis 50°C. Bei hartem Wasser automatische Enthärtungsanlage. Zeitschaltuhr lässt neben der Tageszeit auch Beginn und Dauer des Dampfbades im voraus bestimmen.
Wasseranschluss, Bodenablauf und Elektroanschluss sind erforderlich. Ein Einbau  des Generators ist, auch für vorhandene Duschkabinen, mit entsprechendem Nachrüstsatz (Düsen, Kabinendach etc.) möglich.

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